Die Geschichte der Pohlenzschänke

 

  

Der historische altwendische Saal wurde um1900 nach Plänen Schinkels erbaut. Die Wandgemälde zeigen Bauwerke und Landschaften rund um die Pohlenzschänke. Sie wurden vom Kunstmaler Heynemann aus Dresden um 1902 geschaffen. Die Reste der
Wandmalereien im Jagd– und Fährmannszimmer sind vom Künstler Grüßer aus Lübbenau in Pastellfarben gemalt worden.

Die ürsprünglich im Blockhausstil errichtete Pohlenzschänke wurde 1928 auf Erlenrollen ca. 100 m
hinter gerollt (für die Besucher nicht zu besichtigen) um Platz zu schaffen für
den jetzigen Backsteinbau des Gasthauses das 1930—1932 durch ein Bauunternehmen
aus Lübbenau erbaut wurde. Alle Baustoffe wurden von Lübbenau mit dem Kahn bis
zur Pohlenzschänke gestakt.

Anfang der 70iger Jahre
pachtete HO Gaststätten Weimar das Haus als Betriebsferienlager. In den
Sommermonaten kamen in drei Durchgängen Kinder der Betriebsangestellten.

1991 wurde das Haus wieder
als Gaststätte, von Karl-Heinz Starick aus Lehde als Pächter, zurück ins Leben
gerufen.

Seit dem 01. Januar 2008
übernahm Frau Fittkau die Pohlenzschänke und führt das Haus wieder in
Familienbesitz.